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Bernd Klingler

Von hier für hier
Am 27. März 1968 in Stuttgart geboren, in Stuttgart-Weilimdorf aufgewachsen und bis heute gerne Bürger der schönen Landeshauptstadt. Der selbständige Werbefachwirt betreibt seit 15 Jahren eine Werbeagentur, hat 2 Söhne. Nacht knapp 12 Jahren Bezirksbeirat, seit 2009 Mitglied des Gemeinderats. Bernd Klingler kennt die Landeshauptstadt, deren Menschen mit Ihren Problemen und Wünschen, wie kaum ein anderer, aber auch die Stärken Stuttgarts sind Klingler bestens bekannt. Die Schwächen abstellen und die Stärken erhalten – das ist das Ziel. Mehr Politik mit gesundem Menschenverstand könnte Stuttgart gut gebrauchen. „Wir brauchen Fortschritt mit Vernunft und Werten. Die Altparteien haben keine Lösungen für die wahren Probleme der Menschen, deswegen möchte Bernd Klingler mit der AfD neue Wege gehen und Lösungen präsentieren. Das größere Risiko liegt heute nicht darin, das Bestehende zu verändern, sondern darin, es nicht zu tun. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, der Altersarmut und eine verträgliche Einwanderungspolitik sind die wichtigsten Ziele der Zeit. Wir bieten den Bürgern ein Gesamtkonzept zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Erneuerung an. Wir brauchen in Stuttgart bessere Rahmenbedingungen für kleinere Unternehmen und eine bessere Unterstützung für den Einzelhandel um die Nahversorgung vor Ort zu garantieren. Desweiteren muss das Ehrenamt gestärkt werden, denn dabei leisten täglich so viele Menschen extrem wichtige Dinge zum Wohle unserer Gesellschaft. Bernd Klingler ist leidenschaftlicher Sportler. Er ist Mannschaftsspieler beim Tennisverein Feuerbach, joggt mehrfach die Woche und fährt mit dem Rad durch die Wälder der Region, spielt ab und zu noch fussball in einer Freizeitmannschaft. Zu weiteren Hobbys gehören das Lesen, kochen und schlemmen oder das Wandern.. Der 47-jährige ist evangelisch und blickt stets optimistisch in die Zukunft. Bei Bernd Klingler haben Sie jemand, den sie ansprechen können, der mutig klare Worte findet.„
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Dr. Heinrich Fiechtner

Der New York Marathon. Eine Fotocollage in seinem Sprechzimmer zeigt Dr. Heinrich Fiechtner beim Zieleinlauf. Das war 1999. Sein erster Marathon. Er hatte erst im Januar mit dem Training begonnen, im November meisterte er den berühmten Laufwettbewerb. Die Bilder hängen bewusst so, dass der Blick seiner Besucher darauf fällt. „Ich sehe das als Motivation für meine Patienten“, sagt der Hämatologe und Internistische Onkologe. Heinrich Fiechtner mit seinen Söhnen Lukas-Benedikt (links) und Markus-Dominik vor dem Hospiz in der Nähe der Hofacker-Kirche. Foto: Horst Rudel „Die Härten des Lebens sind ja auch Dinge, die uns persönlich wachsen lassen.“ Das trifft auch auf ihn selbst zu, der 1960 in Bad Cannstatt geboren wurde. Schon in der Schule war er geradezu beseelt davon Medizin zu studieren, um Menschen zu helfen – trotz seines Handicaps eines fehlenden rechten Unterarms. Das Bild zeigt auch etwas, das Fiechtner wichtig ist: Leistung und die Freiheit, sein Leben selbst zu bestimmen. Nach diversen Stationen arbeitete 1992 bis 1999 im Katharinenhospital, wurde Internist und Leitender Notarzt. Im Jahr 2000 trat er einem Kollegen zur Seite, der zwei Jahre zuvor eine Praxis für Onkologie, Hämatologie und Palliativmedizin gegründet hatte. Seine Praxis will Fiechtner trotz des zeitintensiven Gemeinderatsmandats nicht aufgeben. „Das ist für mich Broterwerb, Hobby und freudige Arbeit. Und es sorgt für Bodenhaftung, mit Menschen zu tun zu haben, die wirkliche Probleme plagen.“ Fiechtner ist verankert in der Evangelischen Ludwig-Hofacker-Gemeinde, auch das bringt Erdung, ebenso seine Tätigkeit als betreuender Arzt im Hospiz in der Stafflenbergstraße. Ausgleich findet er, neben dem Laufen und dem Lesen in der Bibel, in der Musik, er spielte Gitarre und singt. Familie ist für ihn ein zentraler Begriff, und so spricht er mit besonderer Freude von seinen 20 und 18 Jahre alten Söhnen. Im Gemeinderat will er sich im Sozial- und Gesundheitsausschuss einbringen. Mit seinem politischen Engagement will er seine Ideale von Freiheit, Bürgerrechten und „genuin liberalem Gedankengut“ vertreten.
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Eberhard Brett

„Stuttgart ist für mich persönlich die schönste Stadt“, sagt der in Deutschland vielgereiste Eberhard Brett. „Hier gibt es auch eine Vielzahl von kleinen Theatern, wie in keiner anderen Stadt sonst. Und ein breites Bildungsbürgertum, das die Kulturszene zu schätzen weiß.“ Der 60-Jährige hat daher selbst bei seinen zahlreichen früheren Dienstreisen die Wochenenden zuhause verbracht, wann immer es ging. Eberhard Bretts große Leidenschaft ist das Lesen. Foto: Thomas Hörner Wenn er die Zeit hat, geht Brett gerne in die Stadtbibliothek – die er als ein rundum gelungenes Bauwerk lobt – und frönt seiner Leidenschaft: dem Lesen. Dabei kann es sich um Hölderlins Hyperion handeln, aber auch einmal um einen Roman von Karl May. Oder er sucht sich in der Staatsgalerie ein Gemälde aus, das er dann auf sich wirken lässt. „So habe ich das auch in anderen Städten gehalten. Dabei kann ich gut abschalten.“ Was den Rechtsanwalt aus der Ruhe bringt, sind große Ungerechtigkeiten. „Da kann ich mich außerordentlich ärgern und berate Mandanten dann auch schon mal kostenlos“, sagt Brett. Auch beim Thema Bürgerbeteiligung wird der Schwabe leidenschaftlich: „Wir brauchen in unserer Gesellschaft mehr direkte Demokratie und das gepaart mit einem gesunden Menschenverstand“, plädiert er. Von der überregionalen Politik, der er bisher 37 Jahre geopfert hat, ist er deshalb enttäuscht: „Da gab es oft nur eine große Arroganz bei den Herrschenden statt einer Einbeziehung der Basis.“ Im neuen Gemeinderat will er deshalb mit allen Kolleginnen und Kollegen reden, unabhängig der Parteigrenzen. „Wir müssen die Probleme der Stadt zusammen angehen, schließlich geht es um Stuttgart“, betont Brett. Der Gedanke, mit den Jahren kürzer treten zu müssen, macht dem engagierten Workaholic Angst: „Für mich wäre es keine Wohltat, sondern eine Strafe, weniger oder gar nicht mehr arbeiten zu können. Ich will mindestens bis 75 durchhalten“, sagt Brett und meint dies genauso.
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Prof. Dr. Lothar Maier

Von seiner Terrasse aus hat er seinen künftigen Wirkungsort als Stadtrat im Blick: das Stuttgarter Rathaus. Eigentlich ist Prof. Dr. Lothar Maier bereits seit 2007 im Ruhestand. 27 Jahre hat er zuvor in Hamburg verbracht. „Meine berufliche Erfolgsgeschichte“ nennt er die Zeit, die er nach Tübinger Studium und Promotion dort verlebt hat. Lothar Maier blickt von seiner Terrasse aufs Rathaus. Foto: Susanne Kern Das frühe Interesse des Studenten an Verbraucherfragen sollte für sein späteres Leben bestimmend werden. Nach einer Beschäftigung in der Verbraucherzentrale Stuttgart wurde ihm der Posten des Geschäftsführers in der Hamburger Zentrale angeboten. Seitdem zieht sich das Thema Verbraucherschutz wie ein roter Faden durch sein Leben. 1982 übernahm er eine Professur für Verbraucherpolitik an der Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) in Hamburg. In den kommenden Jahren wurde er ehrenamtlicher Mitarbeiter zahlreicher deutscher und europäischer Verbraucherinstitutionen und war als Experte in Entwicklungs- und Forschungsprojekten zum Verbraucherschutz unter anderem in Nordafrika, Südamerika und Indien tätig. Aber es ist Europa, das dem überzeugten Stuttgarter am Herzen liegt. „Schließlich bin ich ein in der Wolle gefärbter Europäer. 1969 habe ich mit anderen in Straßburg demonstriert, weil uns die europäische Einigung nicht schnell genug voran ging. Denn an einem geeinten Europa und auch der EU führt kein Weg vorbei – es kommt nur darauf an, wie sie ausgestaltet werden.“ Für die nahe Zukunft hat sich Maier allerdings ein lokales Ziel gesetzt. „Ich konzentriere mich jetzt auf Stuttgart“, hat er sich fest vorgenommen. Und wird hier auch seine Hobbys wie Lesen, Kraftsport und – außerhalb – auch die Sportfliegerei leben. Und dennoch hat sich der rastlose Verbraucherschützer und Weltreisende ein kleines Hintertürchen offen gelassen: Im Auftrag der EU ist er zur Zeit nämlich für den Aufbau des Verbraucherschutzes in Algerien und Tunesien tätig.
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